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Gemeindezentrum

Aus der Geschichte

Zuerst wurde das Gemeindehaus gebaut

In der Landeskirche Braunschweig wurden ab 1937 die evangelisch-lutherischen Christinnen und Christen der Südstadt (damals noch „Siedlung Mascherode“) von der alten Gemeinde Mascherode versorgt. Nach dem Krieg wurde neben der Kirche in Mascherode auch im Feierabendsaal des Gemeinschaftshauses Gottesdienst gefeiert. Zwischen Heidehöhe, Engelsstraße und Baumeisterweg war ursprünglich ein größerer Komplex geplant: Kirche, Pfarrhaus, Gemeindehaus, Schwesternstation und Kindergarten.

Das Vorhaben wurde jedoch in mehrere Abschnitte aufgeteilt. Zunächst entstand nur das heutige Gemeindehaus; es wurde am 16. Oktober 1952 eingeweiht. Das Gebäude erhielt einen Dachreiter – eine Kirche sollte später folgen. Auf der Glocke von 1969 steht: „O Land, Land, Land, höre des Herrn Wort“.

Das Gemeindehaus heute

Das Gemeindehaus ist ein Ort der Begegnung. Anders als die Kirche ist es kein sakraler Raum, sondern ein Gebäude für das Gemeindeleben im Alltag: für Austausch, Gruppenangebote und Veranstaltungen.

Im Erdgeschoss befinden sich ein großer Gemeindesaal und ein kleiner Gemeindesaal. Der große Saal ist durch Falttüren mit dem Kirchenraum verbunden und kann bei Bedarf in die Nutzung einbezogen werden. Der kleine Saal ist über Türen mit einer Terrasse und einem Freisitz verbunden. Dort sind Veranstaltungen unter freiem Himmel möglich, zum Beispiel das „Pilgercafé“.

Ebenfalls im Erdgeschoss befinden sich eine Küche sowie ein WC. Im Obergeschoss gibt es einen weiteren kleinen Gemeinderaum und ein WC.

Das Gemeindehaus ergänzt den Kirchenraum sinnvoll: Während die Kirche Raum für Gottesdienst, Musik und Stille bietet, steht das Gemeindehaus für Gemeinschaft, Gespräch und praktische Formen des Miteinanders.