Angesichts der aktuellen Diskussion lädt der Förderverein Sankt Markus herzlich zu einem Vortrag über "Sucht und ihre Behandlungsformen" ein. Der Leiter der Suchthilfe- Fachambulanz im Lukas-Werk Braunschweig, Johannes Benedde, referiert dazu am Montag, 21. September, im Gemeindesaal der Markusgemeinde. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr.
Der Sozialpädagoge wird in seinem Vortrag auch über das umfangreiche Hilfs- und Beratungsangebot der Lukas-Werk Suchthilfe informieren. Alkohol - darum geht es im Vortrag schwerpunktmäßig - ist nach wie vor Deutschlands Volksdroge Nr. 1. Bereits jeder dritte Jugendliche zwischen elf und 16 Jahren trinkt einer Studie zufolge Alkohol. Viele Erwachsene haben sich über Jahre hinweg an den regelmäßigen Schluck aus der Flasche gewöhnt. Fast täglich lesen wir in Zeitungen über tragische Verkehrsunfälle, die von alkoholisierten Fahrern verursacht werden. Neuerdings berichten die Medien von Flatrate-Partys und Koma-Saufen.
Insbesondere junge Menschen schätzen ihre Grenzen oft falsch ein. Ein bisschen Trinken ist gesellschaftlich akzeptiert, doch das Suchtpotenzial des Alkohols ist groß", erklärt Benedde. Viele Menschen sehen sich als Opfer gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. "Sie halten dem Druck von Arbeitslosigkeit, gescheiterter Beziehungen, zunehmender Individualisierung von Risikofaktoren nicht Stand und flüchten in den Alkohol." Wer einmal in den Teufelskreis der Sucht geraten sei, schaffe es oft nur noch mit professioneller Hilfe, von der Flasche loszukommen. Doch ab wann beginnt die Abhängigkeit? Der Vortrag soll Orientierung bieten: Was ist normaler, risikoarmer Konsum, ab wann wird es riskant oder sogar gefährlich. Es soll auch darum gehen, wie ich einem nahe stehenden Menschen helfen kann, bei dem ich ein Alkoholproblem vermute.
Der Sozialpädagoge wird in seinem Vortrag auch über das umfangreiche Hilfs- und Beratungsangebot der Lukas-Werk Suchthilfe informieren. Alkohol - darum geht es im Vortrag schwerpunktmäßig - ist nach wie vor Deutschlands Volksdroge Nr. 1. Bereits jeder dritte Jugendliche zwischen elf und 16 Jahren trinkt einer Studie zufolge Alkohol. Viele Erwachsene haben sich über Jahre hinweg an den regelmäßigen Schluck aus der Flasche gewöhnt. Fast täglich lesen wir in Zeitungen über tragische Verkehrsunfälle, die von alkoholisierten Fahrern verursacht werden. Neuerdings berichten die Medien von Flatrate-Partys und Koma-Saufen.
Insbesondere junge Menschen schätzen ihre Grenzen oft falsch ein. Ein bisschen Trinken ist gesellschaftlich akzeptiert, doch das Suchtpotenzial des Alkohols ist groß", erklärt Benedde. Viele Menschen sehen sich als Opfer gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. "Sie halten dem Druck von Arbeitslosigkeit, gescheiterter Beziehungen, zunehmender Individualisierung von Risikofaktoren nicht Stand und flüchten in den Alkohol." Wer einmal in den Teufelskreis der Sucht geraten sei, schaffe es oft nur noch mit professioneller Hilfe, von der Flasche loszukommen. Doch ab wann beginnt die Abhängigkeit? Der Vortrag soll Orientierung bieten: Was ist normaler, risikoarmer Konsum, ab wann wird es riskant oder sogar gefährlich. Es soll auch darum gehen, wie ich einem nahe stehenden Menschen helfen kann, bei dem ich ein Alkoholproblem vermute.


