Eine Teilgruppe des Kindergottesdienstes baute am Donnerstag einen großen Turm mit Holzstäben und Bauklötzen. Das taten sie, indem sie alleine die Bausteine aufeinanderstapelten oder aber gemeinschaftlich an die Arbeit gingen. Wenn mehrere Kinder zusammen konstruierten, mussten sie sich absprechen und Vereinbarungen treffen, welche Bauteile verwendet werden sollten, damit alles zusammenpasst. Der Turm wurde immer höher und höher, er wuchs in Richtung Himmel. Die Kinder waren stolz auf ihr Werk, und das konnten sie auch sein.
Diese Aktion erinnert an die biblische Geschichte vom Turmbau zu Babel. Früher taten sich die Menschen einer Stadt zusammen und wollten eine mächtige Burg mit einem gigantischen Turm bauen, der bis in den Himmel reichen sollte. Als das Bauwerk wuchs und wuchs, wurden die Arbeitenden aber übermütig, sie dachten, wenn sie einen so gigantischen Turm konstruieren können, dann wird ihnen alles andere auch gelingen. Sie dachten, sie wären mächtiger und stärker als Gott.
Gott sah zu, wie die Menschen den Turm bauten, und er konnte in ihre Herzen blicken und ihre Gedanken sehen. Da versah er die Leute mit ganz viel unterschiedlichen Sprachen - plötzlich konnten sie sich nicht mehr verständigen. Jetzt allerdings konnten sie nicht weiterbauen. Sie verstanden einfach nicht, was die anderen wollten. Die Arbeiter zogen enttäuscht nach Hause, weil sie ihr Vorhaben nicht umsetzen konnten. Die Menschen waren eben doch nicht größer als Gott. Gott war viel mächtiger und er konnte den Bau des großen Turmes stoppen.
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13.06.2013
Kategorie: Markus-Gemeinde, Markus-Kindergottesdienst



