Am Samstag den 20. September 2008 unternahmen wir einen Ausflug zum Kloster Walkenried. Der Förderverein Sankt Markus unterstützte unsere Fahrt duch einen großzügigen finanziellen Beitrag und ermöglichte damit diese Aktion. Um 9:30 Uhr fuhren wir mit dem Reisebus los. Nach eineinhalb Stunden lustiger Fahrt kamen wir am Kloster an. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt: Frau Kopkow und die Kinder und Herr Kopkow und die Erwachsenen.
Während die Erwachsenen eine Führung machten, besichtigten wir in echten Mönchskutten das Kloster. Die Führerin war unser Abt (oberster Mönch) und Frau Kopkow unser Prior (Helfer des Abtes). So konnten wir als Mönche das Kloster erkunden. Als Mönch mussten wir auf unsern Abt hören. Außerdem mussten Mönche die Köpfe gesenkt halten, die Hände versteckt haben und - was uns besonders schwer fiel - schweigen. Doch die Mönche erfanden eine Zeichensprache um
!wichtige! Nachrichten auszutauschen. Siebenmal am Tag und einmal in der Nacht hatten sie Gottesdienst, wofür sie ein besonderes Kleidungsstück aus gefilzter Schafwolle hatten.
Das Kloster in Walkenried am Harz ist schon über 800 Jahre alt. Alles fing an mit einem Abt, zwölf Mönchen und noch ohne Laienbrüdern (Helfer der Mönche). Nach 20 Jahren waren es aber schon ein Abt, 80 Mönche und 240 Laienbrüder. Alle Dinge taten die Mönche zusammen und zu festen Zeiten: zum Gottesdienst gehen, sprechen, essen, beten, sich waschen, sich die Haare schneiden und sich den Bart rasieren (mit einem Messer). Sie gingen sogar zu festen Zeiten und gemeinsam auf die Toilette.
Sie möchten sich ein Bild machen?
Besuchen Sie die Fotostrecke über den Ausflug des Kindergottesdienstes in das Mittelalter. Oliver Fuhrmann, Hans-Jürgen Kopkow und Kersten Vogt haben Fotos gemacht (siehe 'Links' am Ende dieser Seite).
Doch natürlich gab es auch Strafen für die Mönche, die etwas Verbotenes getan hatten. Für kleine Sünden gab es kleine Strafen, zum Beispiel alleine essen. Für die, die etwas Schlimmes getan hatten, gab es eine sehr harte Strafe: Sie mussten in einer dunklen Büßerzelle sitzen und sich als äußeres Zeichen ihrer Schuld die Tonsur (Mönchsfrisur) und den Bart wachsen lassen. Und das alles bei Wasser und Brot! Das Motto der Mönche war: Ora et labora bete und arbeite. Sie sahen Schreiben als körperliche Arbeit an: Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet! Was wir später auch feststellen konnten; denn zum Schluss unserer Führung konnten wir erst auf Papier und dann auf Pergament mit einer echten Gänsefeder versuchen die alte Schrift zu schreiben. Das war total schwer, denn die Buchstaben waren hier und da verschieden dick und mit einer Feder fiel es uns schwer das hinzukriegen. Nachdem alle es probiert hatten gingen wir mit den beschriebenen Pergamenten zurück zum Bus. Mit dem fuhren wir dann weiter zum Walkenrieder Spielplatz, wo wir ein Picknick mit Kuchen und dem selbst mitgebrachten Proviant machten. Später fuhren wir noch ins schöne Städtchen Bad Sachsa um dort ein Eis zu essen. Auf der Rückfahrt hielten wir noch im Wald an und wanderten etwa eine dreiviertel Stunde. Als wir wieder im Bus saßen, sangen wir noch ein paar Lieder aus dem Kindergottesdienst-Gesangbuch zusammen mit der Gitarre, die Herr Kopkow spielte. Um 18:30 Uhr kamen wir wieder an der Kirche an. Das war ein toller Ausflug!!!!!!!!
Während die Erwachsenen eine Führung machten, besichtigten wir in echten Mönchskutten das Kloster. Die Führerin war unser Abt (oberster Mönch) und Frau Kopkow unser Prior (Helfer des Abtes). So konnten wir als Mönche das Kloster erkunden. Als Mönch mussten wir auf unsern Abt hören. Außerdem mussten Mönche die Köpfe gesenkt halten, die Hände versteckt haben und - was uns besonders schwer fiel - schweigen. Doch die Mönche erfanden eine Zeichensprache um
!wichtige! Nachrichten auszutauschen. Siebenmal am Tag und einmal in der Nacht hatten sie Gottesdienst, wofür sie ein besonderes Kleidungsstück aus gefilzter Schafwolle hatten.
Das Kloster in Walkenried am Harz ist schon über 800 Jahre alt. Alles fing an mit einem Abt, zwölf Mönchen und noch ohne Laienbrüdern (Helfer der Mönche). Nach 20 Jahren waren es aber schon ein Abt, 80 Mönche und 240 Laienbrüder. Alle Dinge taten die Mönche zusammen und zu festen Zeiten: zum Gottesdienst gehen, sprechen, essen, beten, sich waschen, sich die Haare schneiden und sich den Bart rasieren (mit einem Messer). Sie gingen sogar zu festen Zeiten und gemeinsam auf die Toilette.
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Doch natürlich gab es auch Strafen für die Mönche, die etwas Verbotenes getan hatten. Für kleine Sünden gab es kleine Strafen, zum Beispiel alleine essen. Für die, die etwas Schlimmes getan hatten, gab es eine sehr harte Strafe: Sie mussten in einer dunklen Büßerzelle sitzen und sich als äußeres Zeichen ihrer Schuld die Tonsur (Mönchsfrisur) und den Bart wachsen lassen. Und das alles bei Wasser und Brot! Das Motto der Mönche war: Ora et labora bete und arbeite. Sie sahen Schreiben als körperliche Arbeit an: Drei Finger schreiben, der ganze Körper leidet! Was wir später auch feststellen konnten; denn zum Schluss unserer Führung konnten wir erst auf Papier und dann auf Pergament mit einer echten Gänsefeder versuchen die alte Schrift zu schreiben. Das war total schwer, denn die Buchstaben waren hier und da verschieden dick und mit einer Feder fiel es uns schwer das hinzukriegen. Nachdem alle es probiert hatten gingen wir mit den beschriebenen Pergamenten zurück zum Bus. Mit dem fuhren wir dann weiter zum Walkenrieder Spielplatz, wo wir ein Picknick mit Kuchen und dem selbst mitgebrachten Proviant machten. Später fuhren wir noch ins schöne Städtchen Bad Sachsa um dort ein Eis zu essen. Auf der Rückfahrt hielten wir noch im Wald an und wanderten etwa eine dreiviertel Stunde. Als wir wieder im Bus saßen, sangen wir noch ein paar Lieder aus dem Kindergottesdienst-Gesangbuch zusammen mit der Gitarre, die Herr Kopkow spielte. Um 18:30 Uhr kamen wir wieder an der Kirche an. Das war ein toller Ausflug!!!!!!!!




