Die gemeinsame Zukunft der evangelischen Kirchen in Niedersachsen ist weiter offen. Mit einem am Sonnabend neu gegründeten „Zukunftsausschuss" geht der Verhandlungsmarathon der fünf Kirchen über ihre weitere Zusammenarbeit in eine neue Runde.
Nach kontroverser Debatte votierten die 48 Kirchenparlamentarier der Konföderationssynode in Hannover einstimmig für eine Fortsetzung der seit zwei Jahren andauernden Gespräche. Die Synodalen vertreten die Kirchen von Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Schaumburg-Lippe sowie die Evangelisch-reformierte Kirche.
Vor drei Jahren war der Versuch, eine einheitliche Kirche in Niedersachsen auf den Weg zu bringen, am Widerstand der kleineren Kirchen gescheitert. Nur die hannoversche Kirche, die drei Viertel des Landes umfasst, votierte für einen Zusammenschluss. Die Synode setzte deshalb 2010 für weitere Beratungen einen „Ad-hoc-Ausschuss" ein, der von dem Schleswiger Bischof Gerhard Ulrich moderiert wurde.
Ulrich schlug unter anderem eine Föderation „Evangelische Kirche in Niedersachsen" vor. Dabei sollten die regionalen Identitäten erhalten bleiben. Während sich Braunschweig und Schaumburg-Lippe positiv
dazu äußerten, war die Oldenburger Kirche skeptisch und verlangte alternative Vorschläge. Hannover sah die Föderation lediglich als einen Zwischenschritt zu einer gemeinsamen Kirche an.
Während sich der Oldenburger Synodale Gerhard Eicker am Sonnabend dafür aussprach, die Gespräche im Ad-hoc-Ausschuss weiterzuführen, sagte Jörn Surborg (Hannover), er empfehle seiner Landessynode die Kündigung des Konföderationsvertrages: „Dieser Schritt ist jetzt zu machen, weil sonst sechs Jahre weitere Agonie ins Land gehen werden." Der Konföderationsvertrag verlängert sich um weitere sechs Jahre, sofern er nicht von einer der Kirchen bis Ende 2012 gekündigt wird. In der Konföderation vertreten die Kirchen gemeinsam ihre Interessen gegenüber dem Land Niedersachsen.
Propst Andreas Weiß (Braunschweig) sagte, er fände die Arbeit in der Synode extrem anstrengend: „Es geht mir ans Herz, weil wir nicht in der Lage sind, geistlich miteinander zu arbeiten. Ich glaube, wir geben hier kein gutes Bild ab."
Der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber, der bis Ende 2011 auch Ratsvorsitzender war, sagte, die Konföderation sei nicht inhaltlich am Ende, sondern habe formale Probleme: „Wir sollten sie nicht schlechtreden, sondern sie bewahren und stabilisieren."Die gemeinsame Zukunft der evangelischen Kirchen in Niedersachsen ist weiter offen. Mit einem am Sonnabend neu gegründeten „Zukunftsausschuss" geht der Verhandlungsmarathon der fünf Kirchen über ihre weitere Zusammenarbeit in eine neue Runde.
Nach kontroverser Debatte votierten die 48 Kirchenparlamentarier der Konföderationssynode in Hannover einstimmig für eine Fortsetzung der seit zwei Jahren andauernden Gespräche. Die Synodalen vertreten die Kirchen von Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Schaumburg-Lippe sowie die Evangelisch-reformierte Kirche.
Vor drei Jahren war der Versuch, eine einheitliche Kirche in Niedersachsen auf den Weg zu bringen, am Widerstand der kleineren Kirchen gescheitert. Nur die hannoversche Kirche, die drei Viertel des Landes umfasst, votierte für einen Zusammenschluss. Die Synode setzte deshalb 2010 für weitere Beratungen einen „Ad-hoc-Ausschuss" ein, der von dem Schleswiger Bischof Gerhard Ulrich moderiert wurde.
Ulrich schlug unter anderem eine Föderation „Evangelische Kirche in Niedersachsen" vor. Dabei sollten die regionalen Identitäten erhalten bleiben. Während sich Braunschweig und Schaumburg-Lippe positiv
dazu äußerten, war die Oldenburger Kirche skeptisch und verlangte alternative Vorschläge. Hannover sah die Föderation lediglich als einen Zwischenschritt zu einer gemeinsamen Kirche an.
Während sich der Oldenburger Synodale Gerhard Eicker am Sonnabend dafür aussprach, die Gespräche im Ad-hoc-Ausschuss weiterzuführen, sagte Jörn Surborg (Hannover), er empfehle seiner Landessynode die Kündigung des Konföderationsvertrages: „Dieser Schritt ist jetzt zu machen, weil sonst sechs Jahre weitere Agonie ins Land gehen werden." Der Konföderationsvertrag verlängert sich um weitere sechs Jahre, sofern er nicht von einer der Kirchen bis Ende 2012 gekündigt wird. In der Konföderation vertreten die Kirchen gemeinsam ihre Interessen gegenüber dem Land Niedersachsen.
Propst Andreas Weiß (Braunschweig) sagte, er fände die Arbeit in der Synode extrem anstrengend: „Es geht mir ans Herz, weil wir nicht in der Lage sind, geistlich miteinander zu arbeiten. Ich glaube, wir geben hier kein gutes Bild ab."
Der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber, der bis Ende 2011 auch Ratsvorsitzender war, sagte, die Konföderation sei nicht inhaltlich am Ende, sondern habe formale Probleme: „Wir sollten sie nicht schlechtreden, sondern sie bewahren und stabilisieren."
Nach kontroverser Debatte votierten die 48 Kirchenparlamentarier der Konföderationssynode in Hannover einstimmig für eine Fortsetzung der seit zwei Jahren andauernden Gespräche. Die Synodalen vertreten die Kirchen von Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Schaumburg-Lippe sowie die Evangelisch-reformierte Kirche.
Vor drei Jahren war der Versuch, eine einheitliche Kirche in Niedersachsen auf den Weg zu bringen, am Widerstand der kleineren Kirchen gescheitert. Nur die hannoversche Kirche, die drei Viertel des Landes umfasst, votierte für einen Zusammenschluss. Die Synode setzte deshalb 2010 für weitere Beratungen einen „Ad-hoc-Ausschuss" ein, der von dem Schleswiger Bischof Gerhard Ulrich moderiert wurde.
Ulrich schlug unter anderem eine Föderation „Evangelische Kirche in Niedersachsen" vor. Dabei sollten die regionalen Identitäten erhalten bleiben. Während sich Braunschweig und Schaumburg-Lippe positiv
dazu äußerten, war die Oldenburger Kirche skeptisch und verlangte alternative Vorschläge. Hannover sah die Föderation lediglich als einen Zwischenschritt zu einer gemeinsamen Kirche an.
Während sich der Oldenburger Synodale Gerhard Eicker am Sonnabend dafür aussprach, die Gespräche im Ad-hoc-Ausschuss weiterzuführen, sagte Jörn Surborg (Hannover), er empfehle seiner Landessynode die Kündigung des Konföderationsvertrages: „Dieser Schritt ist jetzt zu machen, weil sonst sechs Jahre weitere Agonie ins Land gehen werden." Der Konföderationsvertrag verlängert sich um weitere sechs Jahre, sofern er nicht von einer der Kirchen bis Ende 2012 gekündigt wird. In der Konföderation vertreten die Kirchen gemeinsam ihre Interessen gegenüber dem Land Niedersachsen.
Propst Andreas Weiß (Braunschweig) sagte, er fände die Arbeit in der Synode extrem anstrengend: „Es geht mir ans Herz, weil wir nicht in der Lage sind, geistlich miteinander zu arbeiten. Ich glaube, wir geben hier kein gutes Bild ab."
Der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber, der bis Ende 2011 auch Ratsvorsitzender war, sagte, die Konföderation sei nicht inhaltlich am Ende, sondern habe formale Probleme: „Wir sollten sie nicht schlechtreden, sondern sie bewahren und stabilisieren."Die gemeinsame Zukunft der evangelischen Kirchen in Niedersachsen ist weiter offen. Mit einem am Sonnabend neu gegründeten „Zukunftsausschuss" geht der Verhandlungsmarathon der fünf Kirchen über ihre weitere Zusammenarbeit in eine neue Runde.
Nach kontroverser Debatte votierten die 48 Kirchenparlamentarier der Konföderationssynode in Hannover einstimmig für eine Fortsetzung der seit zwei Jahren andauernden Gespräche. Die Synodalen vertreten die Kirchen von Braunschweig, Hannover, Oldenburg und Schaumburg-Lippe sowie die Evangelisch-reformierte Kirche.
Vor drei Jahren war der Versuch, eine einheitliche Kirche in Niedersachsen auf den Weg zu bringen, am Widerstand der kleineren Kirchen gescheitert. Nur die hannoversche Kirche, die drei Viertel des Landes umfasst, votierte für einen Zusammenschluss. Die Synode setzte deshalb 2010 für weitere Beratungen einen „Ad-hoc-Ausschuss" ein, der von dem Schleswiger Bischof Gerhard Ulrich moderiert wurde.
Ulrich schlug unter anderem eine Föderation „Evangelische Kirche in Niedersachsen" vor. Dabei sollten die regionalen Identitäten erhalten bleiben. Während sich Braunschweig und Schaumburg-Lippe positiv
dazu äußerten, war die Oldenburger Kirche skeptisch und verlangte alternative Vorschläge. Hannover sah die Föderation lediglich als einen Zwischenschritt zu einer gemeinsamen Kirche an.
Während sich der Oldenburger Synodale Gerhard Eicker am Sonnabend dafür aussprach, die Gespräche im Ad-hoc-Ausschuss weiterzuführen, sagte Jörn Surborg (Hannover), er empfehle seiner Landessynode die Kündigung des Konföderationsvertrages: „Dieser Schritt ist jetzt zu machen, weil sonst sechs Jahre weitere Agonie ins Land gehen werden." Der Konföderationsvertrag verlängert sich um weitere sechs Jahre, sofern er nicht von einer der Kirchen bis Ende 2012 gekündigt wird. In der Konföderation vertreten die Kirchen gemeinsam ihre Interessen gegenüber dem Land Niedersachsen.
Propst Andreas Weiß (Braunschweig) sagte, er fände die Arbeit in der Synode extrem anstrengend: „Es geht mir ans Herz, weil wir nicht in der Lage sind, geistlich miteinander zu arbeiten. Ich glaube, wir geben hier kein gutes Bild ab."
Der Braunschweiger Landesbischof Friedrich Weber, der bis Ende 2011 auch Ratsvorsitzender war, sagte, die Konföderation sei nicht inhaltlich am Ende, sondern habe formale Probleme: „Wir sollten sie nicht schlechtreden, sondern sie bewahren und stabilisieren."

