Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu. (Offenbarung 21,5)
Mit dieser Zusage hat das Jahr 2026 begonnen. Eine Jahreslosung, die nicht zurückblickt, sondern den Blick nach vorn richtet – klar, offen und ohne Beschönigung: Alles neu.
Das klingt groß. Und es klingt bewusst nicht naiv. Denn das Zeitgeschehen zeigt weiterhin Herausforderungen: gesellschaftlich, politisch, persönlich. Der Jahreswechsel hat nicht alles leicht gemacht, aber er eröffnet einen neuen Abschnitt. Hier setzt die Losung an. Sie verspricht keinen schnellen Neustart, sondern eine Perspektive: Veränderung ist möglich. Entwicklung bleibt denkbar. Neues kann wachsen.
„Siehe, ich mache alles neu“ meint keinen radikalen Schnitt, bei dem alles Vorhandene über Bord geht. Es ist eine Einladung, Altes zu prüfen, Bewährtes zu bewahren und dort Neues zu wagen, wo es trägt. Schrittweise, verantwortungsvoll und mit Blick auf die Menschen.
Diese Haltung prägt auch die Arbeit der St.-Markus-Gemeinde im Jahr 2026. Veränderungen gehören dazu – nicht als Selbstzweck, sondern als Antwort auf veränderte Rahmenbedingungen und neue Anforderungen. Einige Stichworte dafür:
► ein neuer gemeinsamer Gemeindebrief im Braunschweiger Süden
► ein neues Gottesdienstmodell im Braunschweiger Süden
Beides steht für Aufbruch mit Augenmaß: vertraute Inhalte in neuen Formen, Kooperation statt Einzelwege, Weiterentwicklung statt Stillstand. Auch jenseits kirchlicher Arbeit ist vieles im Wandel – politische Strukturen, gesellschaftliche Gewissheiten und persönliche Lebensentwürfe verändern sich. Nicht alles daran ist einfach, doch vieles verlangt nach neuen Antworten.
Die Jahreslosung 2026 lädt dazu ein, das Neue nicht vorschnell zu bewerten, sondern aufmerksam wahrzunehmen. Wo entstehen neue Möglichkeiten, wo gibt es Chancen? Wo zeigen sich andere Perspektiven? Und wo wächst Hoffnung? Vielleicht leise, aber verlässlich?
Die St.-Markus-Gemeinde wünscht allen Besucherinnen und Besuchern dieser Seite ein gutes und gesegnetes Jahr 2026: mit Zuversicht, mit Offenheit für Veränderung und mit dem Vertrauen, dass Neues entstehen kann – mitten im Alltag.

