Einen ungewöhnlichen Zugang zu der bekannten biblischen Erzählung, wie Jesus einen Gelähmten heilt, gewannen die Teilnehmenden eines Gestaltungsabends. Annegret Kopkow arbeitet seit vielen Jahren mit Biblischen Erzählfiguren und hatte dazu eingeladen, mit diesen Medien zu arbeiten. Sie empfing eine kleine Gruppe Interessierter. Die Markusgemeinde besitzt einen reichen Fundus dieser Figuren, die zu zahlreichen Anlässen eingesetzt werden.
Zunächst übten sich die Besucher darin, mit den Figuren eine ausgewählte Situation darzustellen. Sie arbeiteten die Handlung sowie Emotionen anschaulich heraus. Bereits in dieser Phase wurde deutlich, dass in dem vermeintlich bekannten Text viele Gegebenheiten gar nicht so klar beschrieben sind, wie es anfangs schien. Denn in der biblischen Erzählung wird beispielsweise nicht geschildert, welche Körperhaltung die beteiligten Personen einnehmen. So mussten die Teilnehmenden vielfach experimentieren und zum Mittel der Improvisation greifen.
Annegret Kopkow gab den Beteiligten hilfreiche Tipps, wie bestimmte Beziehungen zwischen Figurengruppen dargestellt werden können. Die Gruppe tauschte die Erfahrungen gegenseitig aus und konnte sich dadurch dem Inhalt und der Aussage des zugrunde liegenden Textes auf erstaunliche Weise nähern.
» Die Bilderserie vom Gestaltungsabend finden Sie unten (unter Links)
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Zunächst übten sich die Besucher darin, mit den Figuren eine ausgewählte Situation darzustellen. Sie arbeiteten die Handlung sowie Emotionen anschaulich heraus. Bereits in dieser Phase wurde deutlich, dass in dem vermeintlich bekannten Text viele Gegebenheiten gar nicht so klar beschrieben sind, wie es anfangs schien. Denn in der biblischen Erzählung wird beispielsweise nicht geschildert, welche Körperhaltung die beteiligten Personen einnehmen. So mussten die Teilnehmenden vielfach experimentieren und zum Mittel der Improvisation greifen.
Annegret Kopkow gab den Beteiligten hilfreiche Tipps, wie bestimmte Beziehungen zwischen Figurengruppen dargestellt werden können. Die Gruppe tauschte die Erfahrungen gegenseitig aus und konnte sich dadurch dem Inhalt und der Aussage des zugrunde liegenden Textes auf erstaunliche Weise nähern.
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Hintergrund: Biblische Erzählfiguren
Biblische Erzählfiguren, wie sie in der Markusgemeinde angefertigt und verwendet werden, sind kunsthandwerkliches Hilfsmittel zur Darstellung und zum Erzählen biblischer Geschichten. Sie sind 30 cm groß und können durch ein Drahtgestell bewegt werden. Durch Bleifüße sind sie sehr schwer und äußerst standfest. Bei Bibelarbeiten, im Unterricht, zur Seelsorge oder im (Kinder-) Gottesdienst werden sie eingesetzt, um die Geschichten der Bibel anschaulich und begreifbar zu machen. Ihr Gesicht ist nur angedeutet und lässt damit viel Möglichkeit der Interpretation. Gefühle und Absichten werden durch Körpersprache ausgedrückt. Werden sie bewegt und in Szene gesetzt, können sie den Zugang zum biblischen Geschehen auf eine neue Weise eröffnen. Eine Figur lässt sich leicht in eine andere Person umwandeln, indem die aus Naturstoffen bestehende Kleidung ausgewechselt wird.
Biblische Erzählfiguren, wie sie in der Markusgemeinde angefertigt und verwendet werden, sind kunsthandwerkliches Hilfsmittel zur Darstellung und zum Erzählen biblischer Geschichten. Sie sind 30 cm groß und können durch ein Drahtgestell bewegt werden. Durch Bleifüße sind sie sehr schwer und äußerst standfest. Bei Bibelarbeiten, im Unterricht, zur Seelsorge oder im (Kinder-) Gottesdienst werden sie eingesetzt, um die Geschichten der Bibel anschaulich und begreifbar zu machen. Ihr Gesicht ist nur angedeutet und lässt damit viel Möglichkeit der Interpretation. Gefühle und Absichten werden durch Körpersprache ausgedrückt. Werden sie bewegt und in Szene gesetzt, können sie den Zugang zum biblischen Geschehen auf eine neue Weise eröffnen. Eine Figur lässt sich leicht in eine andere Person umwandeln, indem die aus Naturstoffen bestehende Kleidung ausgewechselt wird.

