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01.12.2012 Kategorie: Markus-Gemeinde, Markus-Kindergottesdienst

Monatsspruch Dezember 2012

Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! (Jesaja 60,1)

Unser Leben ist ein wenig vergleichbar dem der Hirten von Betlehem. Wie sie harren wir manchmal aus im Dunkeln, sorgen uns um die, die uns anvertraut sind, fühlen uns ausgegrenzt, stöhnen unter der Last des Alltags. Wir teilen ihre Hoffnungen, manchmal ihre Ängste und kennen auch ihre Resignation. Wir wissen um die Mächte, die unser Leben bestimmen und an denen wir nichts ändern können, wie sie vielleicht um den Kaiser in Rom und Herodes wussten. Wir wie sie sind „kleine Lichter", die nur kleine Lichter entzünden können – seien es Kerzen in einer Kirche oder ein Lagerfeuer auf dem Feld. Wir selbst sind nicht das Licht, das es wirklich hell werden lässt. Doch uns wie ihnen gilt die Verheißung des Jesaja, die wahr wurde und wahr wird am Heiligen Abend. Unser Licht, Gott, kommt und seine Herrlichkeit erscheint über den Menschen. Zunächst auf einem Feld vor Betlehem und dann über dem Stall in der Krippe. Dieses Licht erlischt nicht mehr. Es verdunkelt sich am Karfreitag, um dann umso heller am Ostermorgen zu strahlen. Ja, Weihnachten leiht sich sein Licht von Ostern. Im Advent machen wir uns auf einen Weg, der Ostern zum Ziel führt, weil uns Ostern verheißt, einst auch die Dunkelheit des Todes zu überwinden Im Vertrauen darauf können wir selbst lichter werden, heller im Dunkel der Zeit, können – wie Jesus selbst es ganz ist – ein bisschen Licht der Welt sein, wie er es uns in der Bergpredigt zusagt. Nicht aus eigener Kraft oder Quelle, sondern Gott brennt in uns.
Hirten von Betlehem

Hirten von Betlehem
(Biblische Erzählfiguren)
Archivfoto: Jens Ackermann

Stern in der Geburtskirche Bethlehem

In Bethlehem zeigt heute ein Stern den traditionellen Geburtsort von Jesus an.
Foto: Hans-Jürgen Kopkow

Beitrag von Peter Kane