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05.03.2010 Kategorie: Markus-Gemeinde, Markus-Diakonie

Pflegende Angehörige brauchen mehr Anerkennung

Beruf und Betreuung müssen sich vereinbaren lassen

Mehr gesellschaftliche Anerkennung für pflegende Angehörige fordert die Präsidentin der Evangelischen Aktionsgemeinschaft für Familienfragen, Christel Riemann-Hanewinckel. Riemann-Hanewinckel sagte dem epd in Berlin, wenn die Politik diese Themen vernachlässige, würden sich Allianzen außerhalb der Politik bilden: "Die Probleme sind nicht zu übersehen." Eine der zentralen Fragen sei die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Sie rechne mit einer ähnlichen Entwicklung wie in der Familienpolitik, sagte Riemann-Hanewinckel. Unternehmen, die fähige Mitarbeiter halten wollen, müssten selbst kreativ werden und Lösungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf finden. Das Pflegezeitgesetz, das die Freistellung bis zu einem halben Jahr ermöglicht, sei nur ein erster Schritt. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) kündigte am Mittwoch an, einen Rechtsanspruch auf eine zweijährige Pflegezeit für Berufstätige einführen, die sich um pflegebedürftige Familienmitglieder kümmern.  
Eine Seniorin wird daheim gepflegt

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