Die Landeskirche und ihre Diakonie haben die Kirchengemeinden im Braunschweiger Land gebeten, am kommenden Sonntag, 9. Juni, eine Kollekte für die Flutopfer in Sachsen zu sammeln. Gemeinsam mit der sächsischen und der hannoverschen Landeskirche soll auf diese Weise der Grundstock für ein Spendenkonto der Diakonie Sachsen gebildet werden. Braunschweig und Hannover sind traditionell Partnerkirchen der sächsischen Landeskirche.
Wie der sächsische Landesbischof Jochen Bohl in einer Kanzelabkündigung schreibt, sei das aktuelle Hochwasser für viele Menschen die Rückkehr eines Albtraumes, den sie bereits 2002 durchleiden mussten. Erneut hätten viele enorme Schäden erlitten und seien zutiefst erschüttert. Gleichzeitig sei er beeindruckt von der großen Hilfsbereitschaft in den Nachbarschaften.
Bohl sieht in der Reaktion aus Braunschweig und Hannover ein Zeichen der Verbundenheit und dankt den Partnerkirchen für ihre Bereitschaft, durch einen Kollektenaufruf die Hilfsmaßnahmen von Kirche und Diakonie in Sachsen zu unterstützen.


