Eine neue Situation zeichnet sich ab. Die Gemeinde St. Ägidien zu Rautheim, bisher kirchlich zur Propstei Königslutter gehörig, wird auf Beschluss ihres Kirchenvorstandes in absehbarer Zeit in die Propstei Braunschweig überwechseln. Die bisher angedachte und mit einigen Dingen schon lange praktizierte "Möncheweg-Achse" (Rautheim/Lindenberg/Südstadt/Mascherode) erfährt eine Erweiterung. Grund genug, dass die vier Vorstände der besagten Gemeinden im Martin-Chemnitz-Gemeindehaus zusammenkamen, um zukünftige Perspektiven zu erörtern, auch angesichts der Prognose, dass es in durchaus absehbarer Zeit in allen vier Gemeinden jeweils nur eine 50% Pfarrstellenbesetzung geben wird. Oder zwei à 100%? Über diese Dinge soll weiter geredet werden: Jeder Kirchenvorstand wird dazu drei Mitglieder in einen Ausschuss entsenden.
Die Braunschweiger Pröpstin Uta Hirschler war eingeladen, um die rechtlichen Rahmenmöglichkeiten einer Kooperation darzustellen.
Es wird mit Sicherheit eine spannende Entwicklung geben, die mindestens in vier/fünf Jahren zum Tragen kommen muss.

Kirchenvorstände des Lindenbergs, aus Rautheim, der Südstadt und aus Mascherode sprachen über künftige Modelle der Zusammenarbeit.

Pröpstin Uta Hirschler (links) referierte über die Möglichkeiten der Gestaltung.
2 Fotos: Kirchengemeinde Martin Chemnitz
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