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04.03.2011 Kategorie: Markus-Gemeinde, Markus-Diakonie

Weltgebetstag: Liturgie aus Chile

"Wie viele Brote habt ihr?"

Der Weltgebetstag 2011 kam aus dem "letzten Winkel der Welt", wie die Chileninnen und Chilenen selbst ihr Land nennen. Er ging mit der Motto-Frage "Wie viele Brote habt ihr?" gleich zur Sache - Ihr Christinnen und Christen weltweit, was habt Ihr zu bieten? Was tut Ihr gegen den Hunger in der Welt? Die Frauen Chiles kämpfen in Solidaritätsbewegungen für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in den Salpeterwerken und Kupferminen, den wichtigsten Wirtschafts- und Exportgütern des Landes. All ihre Sorgen haben sie in der Gottesdienstordnung untergebracht. Auf die Frage: Was kannst du teilen? ist ihre Antwort deutlich: Wenn jeder Mensch sein Brot teilt, besteht für alle Hoffnung auf ein Leben ohne Not. Die Chileninnen haben aus dem Markus-Evangelium die Brotvermehrung (Markus 6, 35-44) als zentralen Text für ihre Liturgie vorgesehen. Während des ökumenischen Gottesdienstes in der St.-Markus-Gemeinde wurde der Gemeinde eine Gestaltung mit biblischen Erzählfiguren in der Kirchenmitte präsentiert. Als Untergrund diente eine "Landkarte" aus Tüchern. Darauf gestaltete Annegret Kopkow die Figuren.
Wunderbare Brotvermehrung

Wunderbare Brotvermehrung war Thema des Weltgebetstags-Gottesdienstes

Weltgebetstag

Titelbild des Weltgebetstages 2011 aus Chile

Foto: Weltgebetstag der Frauen - Deutsches Komitee e.V