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22.01.2026 Kategorie: Markus-Gemeinde

Kirchenmusik als Teil des Gemeindelebens

Lokale musikalische Arbeit und ihre Einordnung im bundesweiten Kontext

22. Januar 2026

Kirchenmusik gehört zum Leben der St.-Markus-Gemeinde in der Braunschweiger Südstadt. Sie prägt Gottesdienste, verbindet Menschen unterschiedlicher Generationen und eröffnet Räume für gemeinsames Musizieren und Zuhören.

Dass diese Form musikalischer Arbeit auch über die einzelne Gemeinde hinaus Bedeutung hat, wurde jüngst vom Deutschen Musikrat aufgegriffen. In einem aktuellen Positionspapier wird auf die Rolle der Kirchenmusik im kulturellen Leben in Deutschland hingewiesen – insbesondere auf ihren Stellenwert für das Amateurmusizieren und für den Zugang zur aktiven Musik.

Vor Ort zeigt sich diese Bedeutung ganz konkret. In der St.-Markus-Gemeinde engagieren sich an der Orgel und in mehreren Ensembles Menschen musikalisch:

  • Die Orgel bildet das klangliche Zentrum der Kirche. Sie begleitet den Gemeindegesang, trägt liturgische Abläufe und ermöglicht eigenständige musikalische Akzente in Gottesdiensten und Konzerten. Je nach Anlass wird ergänzend zur Orgel auch das Piano genutzt.

    Orgel

  • Der Posaunenchor gestaltet Gottesdienste und kirchliche Feste und ist bei besonderen Anlässen auch im Stadtteil präsent. Außerdem stehen die regelmäßige Mitwirkung bei Posaunentagen auf der Agenda, und auch bei Freiluftgottesdiensten ist der Posaunenchor gern gehört.

    Bläserchor

  • Der Kirchenchor widmet sich der chorischen Kirchenmusik in ihrer ganzen Bandbreite – von klassischen Chorälen bis zu mehrstimmigen Werken verschiedener Epochen. Er ist erst im Mai gegründet worden und kann bereits einen bemerkenswerten Mitgliederzuwachs verzeichnen.

    Kirchenchor

  • Der Instrumentalkreis bringt Blockflöten- und Instrumentalmusik in Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen ein und ergänzt so das musikalische Spektrum. Neben Proben und Auftritten sind auch diakonische Einsätze vorgesehen, zum Beispiel Standmusik im Pflegeheim.

    Instrumentalgruppe

Die aktuelle kulturpolitische Diskussion macht sichtbar, dass diese musikalische Arbeit Teil eines größeren Zusammenhangs ist. Für die St.-Markus-Gemeinde steht dabei nicht die Forderung im Vordergrund, sondern die Wahrnehmung: Kirchenmusik ist gelebter Alltag – und zugleich ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Musiklebens.

Das zugrunde liegende Positionspapier des Deutschen Musikrats („Zukunft der Kirchenmusik sichern“, veröffentlicht am Mittwoch, 21. Januar 2026) steht als PDF zum Download bereit:

Download

(Der Beitrag wurde nach der Erstveröffentlichung ergänzt und redaktionell angepasst.)

Kirchenmusik braucht Zukunft

Symbolgrafik zur Kirchenmusik