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01.03.2013 Kategorie: Markus-Gemeinde

Rückblick auf den Weltgebetstag

Anfang März feierten drei Gemeinden in der St.-Markus-Kirche

Am 1. März hat die St.-Markus-Gemeinde mit Christen in über 170 Ländern den Weltgebetstag mit einem ökumenischen Gottesdienst gefeiert.  Frauen aus den Nachbargemeinden Martin Chemnitz (evangelisch) und St. Heinrich (römisch-katholisch) hatten unter Leitung von Kathrin Pokorny den Gottesdienst anhand der vorgegebenen einheitlichen Gottesdienstordnung vorbereitet. Unter dem Motto „Ich war fremd – ihr habt mich aufgenommen“ wurden Texte zum Thema vorgetragen. Grundfragen des Gottesdienstes waren: Wie kann jeder und jeder einzelne von uns zu einer Kultur des Willkommens beitragen? Wie schätzt eine Aufnahmegesellschaft wert, was Menschen aus einem anderen Land, einer anderen Kultur mitbringen? Wie gestalten wir unsere gemeinsamen Lebensbedingungen so, dass alle, unabhängig ihrer Herkunft wahrgenommen, respektiert und willkommen sind – überall auf der Welt und unabhängig von der Konfession? Es war ein sehr stimmungsvoller Gottesdienst mit einfühlsamen Liedern, die, begleitet von der eigens dafür zusammengestellten
Weltgebetstagsband unter der Leitung von Wolfram Neue, mitgesungen wurden. Anschließend gab es, wie in Frankreich üblich, feine Köstlichkeiten in Hülle und Fülle, die die Frauen gezaubert hatten. Es war für jeden Geschmack etwas vorhanden. In Anlehnung an das ausrichtende Land Frankreich fehlten auch Baguettes, Trauben, Käse, Mousse au Chocolat und Madeleines nicht auf dem Buffet. Der Großteil der Kollekte, die bei den Weltgebetstagsgottesdiensten in Deutschland zusammen kommt, kommt Frauenprojekten
weltweit zugute. Beim Gottesdienst in St. Markus konnte eine Kollekte von über 300 Euro dazu beitragen.

Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen
Anne-Lise Hammann Jeannot
© WGT e.V.