Auf Einladung des Fördervereins Sankt Markus der Kirchengemeinde St. Markus in der Braunschweiger Südstadt hielt Marienstifts- Direktor Dr. Burkhard Budde einen Vortrag über das Thema "Im Spannungsfeld von Kostendruck und Menschlichkeit". Diplom-Kaufmann Eberhard Sieber, der sowohl dem Kirchenvorstand der St. Markus Gemeinde als auch dem Stiftungsrat des Marienstiftes angehört, hatte die Veranstaltung organisiert und dankte dem Referenten für seine Ausführungen.
Die Schere zwischen Machbarem und Finanzierbarem sowie zwischen Möglichem und Notwendigem gehe im Gesundheits- und Sozialwesen immer weiter auseinander. Diese Meinung vertritt Marienstifts- Direktor Dr. Burkhard Budde, der am 23. November auf Einladung des Fördervereins Sankt Markus einen Vortrag zum Thema Im Spannungsfeld von Kostendruck und Menschlichkeit in der St. Markus Kirchengemeinde in Braunschweig hielt.
Rationalisierung Effizienzsteigerung zum Beispiel durch wirksamen Einsatz der Mittel und Eigenverantwortung seien wichtig, um Rationierung Einschränkung zum Beispiel des Zugangs zu nützlichen Maßnahmen vermeiden zu können. Allerdings bestehe auch in den etwa 2100 Krankenhäusern in Deutschland mit etwa einer Millionen Beschäftigten und etwa 17 Millionen Patienten jährlich die Gefahr schleichender Übergänge und einer schleichenden Entsolidarisierung. In vielen Häusern seien zudem die Ressourcen durch Durchrationalisierung wie eine Zitrone ausgequetscht worden. Die Qualität der Versorgung, die auch ihren Preis habe, sei durch schlechte Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser wie Tariferhöhungen, Mehrwertsteuererhöhungen, Mehrkosten durch das Arbeitszeitgesetz und Überbürokratisierung bei beschränkter Budgeterhöhung durch Absenkung der Grundlohnrate und zusätzlicher Sanierungsabgabe bedroht.
Das Marienstift, zu dem unter anderem ein Krankenhaus, ein Altenpflegeheim und Ausbildungsstätten gehören und in dem etwa 650 Mitarbeiter beschäftigt sind, versuche wie viele andere diakonische und soziale Einrichtungen auch, das Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Fachlichkeit und Ethik trotz schlechter Rahmenbedingungen positiv zu gestalten. Im Blick auf die Einheit von diakonischem Profil, Mutterhausgeschichte und christlich geprägter Kultur, so Budde, habe das Marienstift jedoch eine unverwechselbare Attraktivität für die Stadt Braunschweig. Notwendige Fachlichkeit, glaubwürdige Menschlichkeit und individuelle Zuwendung gehörten zum christlichen Leitbild der gemeinnützigen Stiftung, die sich als Teil der Evangelischen Kirche verstehe.
Die Schere zwischen Machbarem und Finanzierbarem sowie zwischen Möglichem und Notwendigem gehe im Gesundheits- und Sozialwesen immer weiter auseinander. Diese Meinung vertritt Marienstifts- Direktor Dr. Burkhard Budde, der am 23. November auf Einladung des Fördervereins Sankt Markus einen Vortrag zum Thema Im Spannungsfeld von Kostendruck und Menschlichkeit in der St. Markus Kirchengemeinde in Braunschweig hielt.
Rationalisierung Effizienzsteigerung zum Beispiel durch wirksamen Einsatz der Mittel und Eigenverantwortung seien wichtig, um Rationierung Einschränkung zum Beispiel des Zugangs zu nützlichen Maßnahmen vermeiden zu können. Allerdings bestehe auch in den etwa 2100 Krankenhäusern in Deutschland mit etwa einer Millionen Beschäftigten und etwa 17 Millionen Patienten jährlich die Gefahr schleichender Übergänge und einer schleichenden Entsolidarisierung. In vielen Häusern seien zudem die Ressourcen durch Durchrationalisierung wie eine Zitrone ausgequetscht worden. Die Qualität der Versorgung, die auch ihren Preis habe, sei durch schlechte Rahmenbedingungen für die Krankenhäuser wie Tariferhöhungen, Mehrwertsteuererhöhungen, Mehrkosten durch das Arbeitszeitgesetz und Überbürokratisierung bei beschränkter Budgeterhöhung durch Absenkung der Grundlohnrate und zusätzlicher Sanierungsabgabe bedroht.
Das Marienstift, zu dem unter anderem ein Krankenhaus, ein Altenpflegeheim und Ausbildungsstätten gehören und in dem etwa 650 Mitarbeiter beschäftigt sind, versuche wie viele andere diakonische und soziale Einrichtungen auch, das Spannungsfeld zwischen Ökonomie, Fachlichkeit und Ethik trotz schlechter Rahmenbedingungen positiv zu gestalten. Im Blick auf die Einheit von diakonischem Profil, Mutterhausgeschichte und christlich geprägter Kultur, so Budde, habe das Marienstift jedoch eine unverwechselbare Attraktivität für die Stadt Braunschweig. Notwendige Fachlichkeit, glaubwürdige Menschlichkeit und individuelle Zuwendung gehörten zum christlichen Leitbild der gemeinnützigen Stiftung, die sich als Teil der Evangelischen Kirche verstehe.


