Am 6. September 2008 unternahmen Gemeindeglieder der Markusgemeinde einen Ausflug nach Südniedersachsen. Mit dem Bus fuhren die rund 40 Reisenden zunächst nach Göttingen, wo sie sich für eine Stadtführung angemeldet hatten. In der Altstadt besichtigte die Gruppe zunächst den Marktplatz mit dem gotischen alten Rathaus. Einige Mitglieder der Gruppe durften mit einem großen Schlüssel die Tür zur "Dorntze", dem historischen Sitzungssaal, auf- beziehungsweise nach der Besichtigung wieder abschließen. Die Halle wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Maler Hermann Schaper neu ausgestattet und bemalt.
Als nächstes Ziel steuerte die Gruppe das Wahrzeichen Göttingens an, den Gänseliesel-Brunnen. Die Bronzefigur des Brunnens vor dem alten Rathaus stellt ein junges Mädchen dar, umgeben von mehreren Gänsen. In der Universitätsstadt Göttingen wurde es nach 1900 schnell Brauch, dass alle Studenten nach ihrer Immatrikulation das junge Mädchen küssen mussten, die sich ja nicht wehren konnte, weil sie ihre Hände nicht frei hatte. Da der Brunnenrand immer etwas feucht und glitschig war, nahmen zahlreiche Studenten ein unfreiwilliges Bad. Daraufhin wurde dieser Brauch unter Strafe gestellt. Das "Kussverbot", wie diese Ordnungswidrigkeit offiziell genannt wird, besteht in den Göttinger Stadtgesetzen immer noch. Nach wie vor allerdings wird dieses Verbot nicht eingehalten. Wegen des Kusses auf den Mund nennt man sie auch oft liebevoll 'die meistgeküsste Jungfrau der Welt'.
Als weitere Sehenswürdigkeit konnten die Gemeindemitglieder die Universitäts-Aula bestaunen, im selben Gebäude besichtigten sie auch den Karzer, wo viele Studierende ihre Strafen absitzen mussten. Nach einem Gang durch die Stadt nahmen die Teilnehmenden eine warme Mahlzeit im "Kartoffelhaus" in der Goetheallee ein.
Anschließend fuhr die Gruppe in das Dorf Ebergötzen, das vor allem wegen seines berühmten Sohnes Wilhelm Busch bekannt ist. Seine Schulzeit verbrachte der Humorist, Zeichner und Maler im Hause der Familie Bachmann, die eine Wassermühle betrieb. Die Abenteuer, die er mit seinem Freund Erich Bachmann erlebte, verarbeitete Busch später in seinen "Max-und-Moritz"- Geschichten. Die Freundschaft begleitete ihn bis zu seinem Lebensende. Nach der Besichtigung der "Wilhelm-Busch-Mühle", die sich heute als Gedenkstätte mit Mühlenmuseum präsentiert, kehrten die Reisenden zu Kaffee und von der Wirtin selbst gebackener Torte ein. In der Dorfkirche von Ebergötzen hielt Pfarrer Hans-Jürgen Kopkow eine kleine Andacht, bevor die Gruppe den Heimweg antrat.
Als nächstes Ziel steuerte die Gruppe das Wahrzeichen Göttingens an, den Gänseliesel-Brunnen. Die Bronzefigur des Brunnens vor dem alten Rathaus stellt ein junges Mädchen dar, umgeben von mehreren Gänsen. In der Universitätsstadt Göttingen wurde es nach 1900 schnell Brauch, dass alle Studenten nach ihrer Immatrikulation das junge Mädchen küssen mussten, die sich ja nicht wehren konnte, weil sie ihre Hände nicht frei hatte. Da der Brunnenrand immer etwas feucht und glitschig war, nahmen zahlreiche Studenten ein unfreiwilliges Bad. Daraufhin wurde dieser Brauch unter Strafe gestellt. Das "Kussverbot", wie diese Ordnungswidrigkeit offiziell genannt wird, besteht in den Göttinger Stadtgesetzen immer noch. Nach wie vor allerdings wird dieses Verbot nicht eingehalten. Wegen des Kusses auf den Mund nennt man sie auch oft liebevoll 'die meistgeküsste Jungfrau der Welt'.
Als weitere Sehenswürdigkeit konnten die Gemeindemitglieder die Universitäts-Aula bestaunen, im selben Gebäude besichtigten sie auch den Karzer, wo viele Studierende ihre Strafen absitzen mussten. Nach einem Gang durch die Stadt nahmen die Teilnehmenden eine warme Mahlzeit im "Kartoffelhaus" in der Goetheallee ein.
Anschließend fuhr die Gruppe in das Dorf Ebergötzen, das vor allem wegen seines berühmten Sohnes Wilhelm Busch bekannt ist. Seine Schulzeit verbrachte der Humorist, Zeichner und Maler im Hause der Familie Bachmann, die eine Wassermühle betrieb. Die Abenteuer, die er mit seinem Freund Erich Bachmann erlebte, verarbeitete Busch später in seinen "Max-und-Moritz"- Geschichten. Die Freundschaft begleitete ihn bis zu seinem Lebensende. Nach der Besichtigung der "Wilhelm-Busch-Mühle", die sich heute als Gedenkstätte mit Mühlenmuseum präsentiert, kehrten die Reisenden zu Kaffee und von der Wirtin selbst gebackener Torte ein. In der Dorfkirche von Ebergötzen hielt Pfarrer Hans-Jürgen Kopkow eine kleine Andacht, bevor die Gruppe den Heimweg antrat.


