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07.03.2026 Kategorie: Exclusiv, Markus-Gemeinde, MartinChemnitz-Gemeinde, Mascherode-Gemeinde, Melverode-Gemeinde

Weltgebetstag in St. Markus: Verbunden im Gebet

Mehr als 80 Frauen feiern einen Abend mit Musik, Gebet und Eindrücken aus Nigeria.

6. März 2026

Mit fröhlichen Klängen und viel gemeinsamer Beteiligung wurde am 6. März in der St.-Markus-Kirche in der Südstadt der Weltgebetstag gefeiert. Mehr als 80 Frauen kamen am Abend zusammen, um den Gottesdienst mitzuerleben, dessen Liturgie in diesem Jahr von Frauen aus Nigeria vorbereitet worden war.

Schon vor Beginn des Gottesdienstes wurden die Lieder des Weltgebetstags gemeinsam geübt. Begleitet von der Instrumentalgruppe der St.-Markus-Gemeinde erfüllten die lebendigen Melodien aus Nigeria den Kirchenraum. Die Texte waren schnell gelernt, sodass viele Besucherinnen bald mitsangen.

Die Mitte der Kirche war mit afrikanischen Stoffen, Palmen und Alltagsgegenständen gestaltet. Diese Zeichen verwiesen auf das Leben der Frauen in Nigeria, deren Erfahrungen und Hoffnungen im Mittelpunkt der Liturgie standen. Texte und Gebete machten deutlich, unter welchen Herausforderungen viele Frauen dort leben – und welche Kraft sie aus ihrem Glauben schöpfen. Musik, Gebete und Berichte verbanden sich zu einer eindrucksvollen Atmosphäre. Für gut eine Stunde entstand ein gemeinsames Erleben von weltweiter Verbundenheit im Glauben. Beim anschließenden Imbiss im Gemeinderaum klang der Abend mit vielen Gesprächen und Begegnungen aus.

Der Weltgebetstag wird jedes Jahr am ersten Freitag im März in zahlreichen Gemeinden weltweit gefeiert. Die Gottesdienstordnung wird jeweils von Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. So führt der Weltgebetstag Christinnen und Christen über Länder- und Kontinentsgrenzen hinweg zusammen. – Der nächste Weltgebetstag wird am 5. März 2027 gefeiert. Dann steht ein beeindruckendes Jubiläum an: Seit 100 Jahren verbindet der Weltgebetstag Christinnen und Christen weltweit im gemeinsamen Gebet. Aus diesem Anlass wird die Gottesdienstordnung nicht von einem einzelnen Land vorbereitet, sondern vom internationalen Weltgebetstagskomitee gestaltet

Der Blick nach Nigeria setzt sich beispielsweise auch in der Nachbargemeinde Mascherode fort: Der dortige Frauengesprächskreis lädt am Mittwoch, 11. März, um 19:00 Uhr ins Gemeindehaus ein. Auf dem Programm stehen gemeinsame Koch- und Kostproben nach Rezepten aus Nigeria.

Kerze, Trommel und Liedheft liegen auf einem bunten afrikanischen Tuch mit Palmzweig – eine symbolische Darstellung der gestalteten Mitte beim Weltgebetstag in der St.-Markus-Kirche.

Bunte Stoffe, Kerze und Instrumente erinnern an die von Frauen aus Nigeria vorbereitete Liturgie des Weltgebetstags.
(Symbolbild: Tessa Falke)