Wortverkündigung ist eine zentrale Aufgabe
Ein fester Bestandteil jedes Gottesdienstes ist die Wortverkündigung. Die Gemeinde soll aufmerksam gemacht werden auf auf das Wort Gottes. Die Schriftlesung, also das Vorlesen einer Bibelstelle, gehört zu den wichtigsten Aufgaben.
Kümmert sich allein der Pfarrer um das gottesdienstliche Leben?
Nein. Auch Mitglieder der Gemeinde, die nicht Theologie studiert haben, sind beauftragt, Gottesdienste zu leiten und Gottes Wort zu verkündigen.
Diese Mitarbeitenden werden Lektoren und Prädikanten genannt.
Was sind Lektoren?
Der Lektor (lat. lector = Vorleser) ist ehrenamtlich tätig. Er besitzt eine theologische Grundbefähigung und beteiligt sich an der öffentlichen Wortverkündigung. Hierzu bedarf es einer vorherigen Anleitung im Predigerseminar.
Die Lektorin bzw. der Lektor leitet den Gottesdienst und trägt vorgefertigte Lese-Predigten vor. Er wählt die Lieder und Gebete aus.
Was sind Prädikanten?
Ein Prädikant (lat. praedicare = predigen) fertigt eigene Predigten selbstständig an und darf innerhalb der Kirchengemeinde frei verkündigen. Prädikanten bringen ihre Alltags-, Lebens- und Berufserfahrung "von draußen" in die Schriftauslegung ein.
Der Prädikant bzw. die Prädikantin muss an einem besonderen theologischen Unterricht am Predigerseminar teilgenommen haben, vor allem innerhalb der Predigtlehre (Homiletik).
Wer übernimmt in der Markusgemeinde diesen Dienst?
Aus St. Markus haben sich folgende Mitglieder der Gemeinde für die ehrenamtliche Verkündigung befähigen lassen:

Lektorin
Dorit Lehrach
Lektorin
Telefon: 0531 693197
E-Mail

Prädikant
Wolfram Neue
Prädikant
Telefon: 0531 2621497
E-Mail
Und die Schriftlesungen im Gottesdienst?
Die Schriftlesungen werden in der St.-Markus-Kirche von engagierten Mitgliedern der Gemeinde vorgetragen. Sie nennen sich liturgische Lektoren. Diesem Dienst geht eine Einweisung durch den Pfarrer oder durch Dozenten des Predigerseminars voraus.



